Spiel zeit 2021/22

Die neue Theatersaison auf einen Blick

Liebes Publikum,

nach über einem Jahr Unstetigkeit und Pause stehen wir am Beginn einer neuen Spielzeit. Der Verlauf ist schwer vorauszusehen. Wir hoffen, dass wir zu einem normalen Rhythmus zurückfinden und Sinn und Daseinszweck des Düsseldorfer Schauspielhauses wieder erfüllen dürfen: Theaterkunst zu schaffen für Sie als Zuschauer*innen und lebendiger Ort in der Mitte der Stadt zu sein, Ort der Kunst und des Gespräches, der Sehnsucht und des Diskurses, der Begegnung und der Auseinandersetzung.

Erstmals veröffentlichen wir unser Spielzeitheft auch digital: Scrollen und klicken Sie sich unter dem Motto »miterleben, mitmachen und mitreden — die neue Theatersaison auf einen Blick« durch unsere Planungen. Multimedial und interaktiv präsentieren wir die Produktionen der Saison, unsere diskursiven und partizipativen Formate und ihre Macher*innen in Fotos, Videos und Audios. Das gedruckte Spielzeitheft erscheint zeitgleich im neuen Format und neuer Aufmachung – als Magazinbeilage der Rheinischen Post sowie in allen D’haus-Spielstätten und an den Theaterkassen.

Offiziell eröffnet wird die neue Spielzeit am 4. September mit einem Open-Air-Theaterfest und ab 9. September ziehen wir in die Häuser ein. Bei der Belegung der bereits veröffentlichten Vorstellungen bis Ende September bleiben wir im Schachbrettmuster. Das heißt bis zu 50 Prozent der Plätze sind belegt – 50 Prozent der Plätze bleiben frei. Sie werden die Belegung des Saales so vorfinden, wie sie im Vorverkauf angekündigt war. Im Theater sowie auf der Open-Air-Tribüne besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, es gilt die 3G-Regel geimpft, genesen, getestet. Ab Oktober können wir die Theatersäle wieder voll besetzen und somit ein größeres Ticketangebot bereitstellen — auch die Oktober-Premieren und Termine sind nun im Vorverkauf!

Wir freuen uns auf Begegnungen, auf Lebendigkeit und Nähe – und auf den Weg ins Offene.

Ihr D’haus

Spielzeit-Interview

Interview-Ausschnitte

Ein Schauspielhaus im Aufbruch — D’haus-Theatermacher*innen sprechen über den Spielplan, die Lage nach Corona und die Folgen der Diskriminierungsvorfälle am Haus. — Zu Wort kommen: Wilfried Schulz, Generalintendant — Stefan Fischer-Fels, Künstlerischer Leiter Junges Schauspiel — Birgit Lengers, Künstlerische Leiterin Stadt:Kollektiv — Bassam Ghazi, Künstlerischer Leiter Stadt:Kollektiv — Bernadette Sonnenbichler, Regisseurin und Oberspielleiterin — Guy Dermosessian, Diversitätsbeauftragter — Lea Ruckpaul, Schauspielerin — Kilian Ponert, Schauspieler

Interview lesen

Zitate aus dem Interview

miterleben

Spielzeitstart — Premieren im Vorverkauf

Orpheus steigt herab

Orpheus steigt herab

von Tennessee Williams  —  Premiere am 9. September 2021  —  Schauspielhaus, Großes Haus  —  Regie: David Bösch

Musiker Val Xavier zieht mit dunkler Vergangenheit, Gitarre und Schlangenlederjacke die Frauen einer US-Kleinstadt in seinen Bann. Die Chance, mit ihm aus der Umklammerung eines bigotten, fremdenfeindlichen Milieus zu fliehen, ist greifbar nah. David Bösch inszeniert das Südstaatendrama von 1957 – ein Mix aus archaischer Symbolik und moderner Psychologie.

Bambi & Die Themen

Bambi & Die Themen

von Bonn Park  —  Uraufführung am 11. September 2021  —  Münsterstraße 446  —  Regie: Bonn Park  —  Für alle ab 15 Jahren  —  Junges Schauspiel

Bambi, Klopfer und Stinktier Blume leben nach einer traumatischen Flucht aus dem brennenden Wald in Saurier-City in einer WG. Das furiose Internet tritt in ihr Leben und nichts macht mehr Sinn. Autor und Regisseur Bonn Park lässt seine nur scheinbar gut bekannten Figuren in dieser Uraufführung nach dem guten Leben suchen – und nach der schönsten Szene der Welt.

Die Physiker

Die Physiker

von Friedrich Dürrenmatt   —  Premiere am 15. September 2021  —  Schauspielhaus, Kleines Haus  —  Regie: Robert Gerloff

In seinem irrwitzigsten und schwärzesten Drama erzählt Dürrenmatt vom Menschheitswahn, der darin liegt, dass unserer Spezies mit ihrer Neugier und ihrem Erkenntnisdrang auch Gier, Unterwerfungsdrang und Eigensinn eingeschrieben sind. Was darf gedacht werden, fragen die Physiker. Und wenn die Antwort darauf ist: alles! zu welchem Ende führt uns das?

Reich des Todes

Reich des Todes

von Rainald Goetz  —  Premiere am 23. September 2021  —  Schauspielhaus, Großes Haus  —  Regie: Stefan Bachmann  —  Eine Koproduktion mit dem Schauspiel Köln

Rainald Goetz erzählt in seinem neuen Stück eine Geschichte des Niedergangs nach dem 11. September 2001. Politikerinnen und Strippenzieher, Soldatinnen und Folterknechte, Juristen und Geschundene berichten vom langen Schatten, den die brennenden WTC-Türme werfen – vom Überwachungsstaat, von Staatsfolter und Machtmissbrauch. Regie führt Stefan Bachmann, Intendant am Schauspiel Köln.

Der Mann, der eine Blume sein wollte

Der Mann, der eine Blume sein wollte

von Anja Tuckermann  —  Uraufführung am 24. September 2021  —  Auf Ihre Einladung an vielen Orten in der Stadt  —  Regie: Fabian Rosonsky  —  Für alle ab 4 Jahren  —  Junges Schauspiel

Ein Mann lebt in einer farblosen Welt. Irgendwann reicht es ihm nicht mehr, einfach nur ein Mann zu sein. Lieber will er eine Blume sein und in hellen Farben strahlen. Fabian Rosonsky und sein Team hinterfragen mit ihrer Bühnenbearbeitung von Anja Tuckermanns Bilderbuch für alle ab 4 Jahren traditionelle Rollenbilder und machen sich stark für die Freiheit zu träumen.

Reality Check

Reality Check

eine Verschwörungssimulation — von Felix Krakau  —  Uraufführung am 26. September 2021  —  Stadterkundung, Treffpunkt Foyer Großes Haus  —  Regie: Felix Krakau

Fake News und Desinformation konstruieren alternative Welten. Welche Sehnsucht lockt uns in eine andere Realität? In Zusammenarbeit mit dem Recherchezentrum CORRECTIV entwickelt der Regisseur Felix Krakau eine Verschwörungs­simulation im Düsseldorfer Stadtraum. Die Zuschauer*innen begeben sich als Proband*innen einer groß angelegten Studie auf die Spur eines Komplotts.

Die Nibelungen. Kriemhilds Rache

Die Nibelungen. Kriemhilds Rache

von Friedrich Hebbel — Mit einem Nachspiel von Lea Ruckpaul  —  Premiere am 1. Oktober 2021  —  Schauspielhaus, Großes Haus  —  Regie: Stephan Kimmig

Regisseur Stephan Kimmig verlegt den Nationalmythos der Deutschen ins bürgerliche Wohnzimmer – und richtet den Fokus auf die Frauen der Sage. Auf Kriemhild und Brunhild, die aus dem Mythos ausbrechen, um dem Wahn des Mannes die Wut der Frau entgegenzusetzen. Für seine Interpretation entstand mit Schauspielerin und Autorin Lea Ruckpaul ein Nachspiel, das mit Hebbels Text im Dialog steht.

Die bitteren Tränen der Petra von Kant

Die bitteren Tränen der Petra von Kant

von Rainer Werner Fassbinder  —  Premiere am 2. Oktober 2021  —  Schauspielhaus, Kleines Haus  —  Regie: David Bösch

Die Modeschöpferin Petra von Kant ist erfolgreich, wohlhabend und einflussreich. Sie sehnt sich nach einer neuen Liebe. Rainer Werner Fassbinders stark autobiografisch geprägtes Drama von 1971 zeichnet eine Welt der Dekadenz, Herrschsucht, Leidenschaft und Verletzlichkeit. Es behandelt die Frage, ob es möglich ist, einen Menschen zu lieben, ohne ihn besitzen zu können.

Liebe Kitty

Liebe Kitty

nach dem Romanentwurf von Anne Frank   —  Uraufführung am 7. Oktober 2021  —  Münsterstraße 446  —  Regie: Jan Gehler  —  Für alle ab 10 Jahren  —  Junges Schauspiel

In den letzten Monaten im Amsterdamer Hinterhausversteck beginnt die 13-Jährige Anne Frank, ihre in den Jahren von 1942 bis 1944 entstandenen Tagebuch-Notizen zu einem Roman umzuarbeiten. Beim Schreiben vertraut sie sich ihrer imaginären Freundin Kitty. Das Schreiben ist ein Akt der Selbstermächtigung in Zeiten, in denen sie als junge Frau und als Jüdin fast aller Freiheiten beraubt ist. Jan Gehlers Inszenierung des 2019 erstmals in einer eigenständigen Edition erschienenen Romanfragments stellt Anne Frank auf der Suche nach sich selbst und nach einem künstlerischen Ausdruck ihrer Ideale ins Zentrum.

Kleiner Mann – was nun?

Kleiner Mann – was nun?

von Hans Fallada  —  Premiere am 8. Oktober 2021  —  Schauspielhaus, Großes Haus  —  Regie: Tilmann Köhler

»Anfang zweiter Monat.« Damit beginnt völlig überraschend der neue Lebensabschnitt des jungen Paares Johannes Pinneberg und Emma Mörschel, genannt Lämmchen. Die große Liebe verspricht das große Glück, die beiden heiraten kurz entschlossen und freuen sich auf den Murkel. Dass das Gehalt wohl nicht zum Leben reichen wird, blenden sie erst mal aus. Hans Fallada schreibt seinen Erfolgsroman 1932 während der Weltwirtschaftskrise, als Armut und finanzielle Not grassieren, und spricht damit den Menschen seiner Zeit aus der Seele.

In den Gärten oder Lysistrata Teil 2

In den Gärten oder Lysistrata Teil 2

von Sibylle Berg  —  Premiere am 23. Oktober 2021  —  Schauspielhaus, Kleines Haus  —  Regie: Christina Tscharyiski

Pointiert, bissig und überaus komisch wandeln die Figuren um Lysistrata und Bernd in Sibylle Bergs »In den Gärten« durch die Krisen und Herausforderungen der binären Geschlechterbeziehungen. Gemeinsam mit dem Ensemble sucht Regisseurin Christina Tscharyiski nach der Fragilität bürgerlicher Versprechen und illustriert poetisch wie humorvoll den Entwurf einer matriarchalen Gesellschaft, die sich mit der Frage konfrontiert sieht: Warum bringt uns eine Gegenwart, in der das Patriarchat ausgedient hat, nicht zwangsläufig Zufriedenheit und Glück?

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Übersicht

Alle Premieren aus der Spielzeit 21/22

Inszenierung
 
Der überaus starke Willibald

von Willi Fährmann  —   Premiere am 13. August 2021  —  Auf dem Gustaf-Gründgens-Platz   —  Regie: Robert Gerloff

Macbeth

von William Shakespeare  —   Premiere im November 2021  —  Schauspielhaus, Großes Haus   —  Regie: Evgeny Titov

Der Schimmelreiter

von Theodor Storm  —   Premiere am 13. November 2021  —  Auf Ihre Einladung an vielen Orten in der Stadt   —  Regie: Juliane Kann

Identitti

von Mithu Sanyal  —   Uraufführung am 13. November 2021  —  Schauspielhaus, Kleines Haus   —  Regie: Kieran Joel

A Christmas Carol

von Charles Dickens  —   Premiere am 26. November 2021  —  Im Central   —  Regie: Mina Salehpour

Minna von Barnhelm

von Gotthold Ephraim Lessing  —   Premiere im Dezember 2021  —  Schauspielhaus, Großes Haus   —  Regie: Andreas Kriegenburg

Maria Stuart

von Friedrich Schiller  —   Premiere im Januar 2022  —  Schauspielhaus, Großes Haus   —  Regie: Laura Linnenbaum

Das Tribunal

von Dawn King  —   Uraufführung im Januar 2022  —  Schauspielhaus, Kleines Haus   —  Regie: Adrian Figueroa

Orlando

nach dem Roman von Virginia Woolf  —   Premiere im Februar 2022  —  Schauspielhaus, Kleines Haus   —  Regie: André Kaczmarczyk

Rückkehr zu den Sternen (Weltraumoper)

Premiere im Februar 2022  —  Schauspielhaus, Großes Haus   —  Regie: Bonn Park

mitmachen

Partizipative Formate im D’haus

Was bedeutet radikal sozial für Dich?

Auswahlmöglichkeiten

Was bedeutet radikal sozial für Dich?

Stadt:Kollektiv

Die Bürgerbühne bekommt einen neuen Namen, neue Formate und sie wächst! Bassam Ghazi, Regisseur und Leiter des Import Export Kollektivs, wechselt vom Schauspiel Köln ans D’haus und leitet das Stadt:Kollektiv als Doppelspitze mit Birgit Lengers. Die Leiterin des Jungen DT und DT International bleibt noch eine Saison am Deutschen Theater in Berlin bevor sie voll in Düsseldorf einsteigt. Zum Team zählen zudem Dramaturg und Theaterpädagoge Lasse Scheiba und Veronika Gerhard, Leiterin des Café Eden – jetzt Stadt:Kollektiv:Eden. Unter dem Motto »radikal sozial« lädt euch das neue Stadt:Kollektiv ein: zum Mitreden, Mitmachen, Mitspielen. Save the date: Grand Opening am Dienstag, 28. September 2021 um 19 Uhr im Foyer des D’haus.

Open Calls — Mach mit!

Stadt:Kollektiv:Inszenierungen

Im Stadt:Kollektiv erobern Inszenierungen mit Düsseldorfer*innen alle Bühnen des Hauses und der Stadt. Schwellen werden in beide Richtungen überschritten: Das Theater lädt ein und geht raus. Ihr seid alle herzlich eingeladen: Werdet Teil des neuen Stadt:Kollektivs! Bringt eure Fragen, Themen und Geschichten mit! Wir setzen sie gemeinsam in Szene und bieten eine Bühne! Wir suchen Mitspieler*innen für:

Stadt:Kollektiv:Residenzen

In der Spielzeit 2021/22 lädt das Stadt:Kollektiv drei Gruppen nach Düsseldorf ein. Jeweils einen Monat treten die Tanz-, Performance- und Theaterkollektive in den Austausch mit der Stadt und dem D’haus. Sie suchen sich Kompliz*innen, bilden Netzwerke und laden Bürger*innen ein, an ihrer künstlerischen Praxis teilzuhaben. Die Ergebnisse ihrer Begegnungen werden in Interventionen und Bespielungen im Foyer und auf dem Vorplatz des Schauspielhauses präsentiert. Zum Abschluss des Residenzprogramms wird das Theaterkollektiv Turbo Pascal eine interaktive Inszenierung für den Gustaf-Gründgens-Platz entwickeln.

Stadt:Kollektiv:Clubs

In unseren Clubs treffen sich Menschen aus ganz Düsseldorf, begegnen sich auf Augenhöhe, teilen ihre Freizeit, ihre Leidenschaften und ihre Geschichten miteinander. Menschen jeden Alters sind willkommen: mit oder ohne Theatervorkenntnissen, mit oder ohne Beeinträchtigung; Menschen unterschiedlicher Hintergründe und aller Muttersprachen. Was aber alle mitbringen sollten sind Lust aufs Theaterspielen, Freude am Austausch und Zeit für die Proben. Jeder Club probt einmal die Woche nachmittags und an einzelnen Wochenenden. Am Ende steht die große Party namens Premiere. Werdet Teil von unseren Clubs:

Stadt:Kollektiv:Eden

Stadt:Kollektiv:Eden ist ein Ort für Kunst, Empowerment und Begegnung. Hier ist Raum für die Geschichten, Positionen und Sichtweisen aller Bürger*innen und Communitys der Stadt. Zusammen gehen wir auf Reisen in die Weiten transkultureller Debatten, untersuchen Formen des gemeinsamen Arbeitens und inhaltlicher Auseinandersetzung. Im Stadt:Kollektiv:Eden kann jede*r mitmachen: In Gesprächsformaten führen wir zusammen mit dem Publikum den Austausch über Themen der Stadtgesellschaft, Postkolonialität, Class, Gender, Hintergründe und Erfahrungen.

Ist mein Mikro an? —  von Jordan Tannahill und Brubacher

Theater ist für dich...?

Auswahlmöglichkeiten

Theater ist für dich…?

Theater, Schule & Co

Wir sind wieder da! Wir kommen wieder zu euch! Wir laden euch wieder zu uns ein! Wir, das sind Lama Ali und Thiemo Hackel. Als Theaterpädagog*innen bereiten wir eure und Ihre Besuche im Düsseldorfer Schauspielhaus vor, zeigen, wie Theater funktioniert und welche oftmals unerwarteten Berufe es bei uns gibt. Vor allem laden wir euch ein, teilzuhaben und mitzugestalten: in Workshops zu unseren Inszenierungen, in Publikumsgesprächen mit den Künstler*innen und bei Führungen durch die D’haus-Spielstätten. Wir stellen uns euren Fragen, euren Anregungen und eurer Kritik.

Vermitteln, herausfordern, verbinden

Aktuelles

Auf der Seite Theater, Schule & Co findet ihr immer die aktuellen Neuigkeiten der Theaterpädagogik.

Für Gruppen

Als außerschulischer Lernort trägt Theater dazu bei, Schulentwicklung zu fördern, Unterrichtsformen zu öffnen, kooperative, interdisziplinäre und praxisnahe Lehr- und Lernformen anzuregen, um prozess- und projektorientiertes Arbeiten zu ermöglichen. Als Verbündete und Multiplikator*innen bieten wir euch deshalb besondere Angebote und Formate an, um einen Theaterbesuch spielerisch vor- oder nachzubereiten.

Theater.Post

In unserer »Theater.Post« findet ihr kompakt und übersichtlich alle Informationen, die ihr für den Theaterbesuch mit einer Gruppe braucht: aktuelle Spieltermine, die Termine für die »Einblick«-Veranstaltungen, Themenvorschläge für den Unterricht sowie Hintergrundinformationen zum Theater. — Ihr könnt euch die Theater.Post gedruckt zuschicken lassen, oder findet eine digitale Version auf unserer Homepage

Kooperationen

Ab der Spielzeit 2021/2022 bieten wir das Kooperationsprojekt »Theater.Fieber« auch für Kitas an. Die Einrichtungen und das Theater schließen einen Vertrag über drei Jahre ab. Die Kitas und Schulen besuchen dann mindestens einmal im Jahr mit allen Kindern/Schüler*innen eine Vorstellung des Düsseldorfer Schauspielhauses. Wenn ihr »Theater.Fieber«-Kita oder -Schule werden möchtet, kommen wir gerne zu einem Planungsgespräch zu euch.

Performance-Workshop — Theaterpädagogik

mitreden

Diskursive Formate im D’haus

Angela Merkel und Chima­manda Ngozi Adichie

Über das Format

Am 8. September 2021 sind mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der weltweit gefeierten Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie zwei Frauen zu Gast im Düsseldorfer Schauspielhaus, deren Herkunft und Lebenswege unterschiedlicher kaum sein könnten. In diesem Podiumsgespräch stellen Publizistin Miriam Meckel und Journalistin Léa Steinacker Fragen zu den Gemeinsamkeiten im Geist.

Düsseldorfer Reden

Über das Format

Nachdenklich, engagiert, anregend oder streitbar – die Düsseldorfer Reden argumentieren und beziehen Stellung. Zum Auftakt spricht die Autorin und Journalistin Alice Hasters, und auch die Klimaaktivistin Luisa Neubauer wird ihre lange angekündigte Rede nachholen. Weitere Gäste aus Kunst, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden von Januar bis Juli 2022 das Publikum auf eine gedankliche Reise mitnehmen.

»The Future of …« — Gesprächsreihe mit Mithu Sanyal

Über das Format

Im November 2021 startet im D’haus eine neue Gesprächsreihe. Die Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Mithu Sanyal wird sie kuratieren. Vielfach hat sie sich in ihrer Arbeit mit den Themenfeldern Geschlecht, Sexualität(en), Race und Postkolonialismus beschäftigt. Gemeinsam mit Gästen aus Kultur, Wissenschaft und Politik spricht sie in Düsseldorf über die drängenden Themen unserer Zeit, über Chancen und Visionen für die Zukunft der Bildung, der Gesellschaft, der Geschlechter und der Kunst.

Symposium — Initiativ werden für Demokratie

Über das Format

Politische Bildung und Theater gemeinsam! Die aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft und Politik fordern neue Konzepte für kulturelle Bildung. Während sich Kunst und Theater politisieren, sind performative Methoden und Ansätze für die politische Bildung zunehmend von Interesse. Dieser Schnittstelle zwischen politischer Bildung und Theater ist am 2. November 2021 ein Symposium gewidmet, zu dem die Landeszentrale für politische Bildung NRW und die Kulturabteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Düsseldorfer Schauspielhaus einladen.

Symposium — Künstliche Intelligenz und Theater

Über das Format

Im Modellprojekt »Digitale Bürgerbühne« ist unter der künstlerischen Leitung von Martin Grünheit im vergangenen Jahr eine regieführende Künstliche Intelligenz entstanden. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen und Programmierer*innen haben Grünheit und sein Team sich mit den Möglichkeiten, Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz im Theater beschäftigt. Zum Abschluss des durch die Kulturstiftung des Bundes geförderten Modellprojekts findet am 27. November 2021 ein eintägiges Symposium statt, das Akteur*innen aus ganz Deutschland zu einem Erfahrungsaustausch einlädt.

Embracing Realities — Error

Über das Format

Im Februar 2022 laden wir euch zur ersten Ausgabe des neuen »Embracing Realities«-Formats herzlich ein: »Error – Unterbrechung bei laufendem Betrieb«. Unser etablierter Safe-Open-Fun-Space im D’haus bietet Künstler*innen, Denker*innen und Wissenschaftler*innen Raum, ihre Ideen, künstlerischen Positionen und Perspektiven für eine intersektional und plural gedachte und gelebte Realität vorzustellen. Guy Dermosessian, Diversitätsagent im Rahmen des 360°-Programms der Kulturstiftung des Bundes, ist Künstlerischer Leiter von »Embracing Realities«: »Die neue Auflage von ›Embracing Realities‹ lässt euch nicht so schnell wieder gehen und möchte tagelang ein Raum für vielfältige Fragen, Gedanken, Perspektiven und Träume sein. Das Programm des neuen Formats veröffentlichen wir – inschallah – am Ende des Jahres.«

Donnerstags im Jungen Schauspiel

Über das Format

Unser Bedürfnis, mit Freund*innen, Gästen, Interessierten generationsübergreifend wieder in Austausch zu kommen, ist nach der Pandemie größer als je zuvor. Die Wochenmitte wird jetzt immer donnerstagabends in der Münsterstraße 446 gefeiert. Wir starten am 16. September um 18 Uhr mit einer beschwingten »Wir sind wieder da«-Präsentation mit prominenten Gästen, bei der wir auf der großen Bühne den Spielplan des Jungen Schauspiels, des Schauspiels und des Stadt:Kollektivs unterhaltsam vorstellen. Auch der Förderverein lädt zu diesem Wiedersehensfest herzlich ein!